| Einsätze 2007

25.12.07 13.17-14.15 Uhr / 124 + 125
Aufregender erster 1. Weihnachtstag

Gleich zwei Einsätze "bescherte" der erste Weichnachtstag der Feuerwehr Geiselbullach. Genau zur Mittagszeit, als die meisten Feuerwehrfrauen und -männer bei Ihren Familien das gemeinsame Mittagsessen genossen, kam die die erste Meldung der Leitstelle über eine Person mit Suizidabsicht auf der B471-Brücke am Kapellenweg. Glücklicherweise hatte sich die Situation bei Eintreffen der Kräfte offensichtlich entspannt. Die Person wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen. Noch während der Rückfahrt zur Wache kam die nächste Meldung über die Leitstelle. Eine Patient im Brachvogelweg drohte auf Grund akuter Atembeschwerden zu ersticken. Das Mehrzweckfahrzeug (MZF) sowie die Besatzung des Löschgruppenfahrzeugs (LF) eilten zu der Person. Dort übernahmen Sie gemeinsam mit der ebenfalls vor Ort befindlichen BRK Ortsgruppe Olching die Erstversorgung bis zum Eintreffen des Rettungswagens und der Notärztin. Anschließend leistete die Feuerwehr Geiselbullach Tragehilfe beim Transport des Erkrankten zum Rettungswagen.

 

zusätzlich:
FF Esting
BRK Olching
Rettungsdienst

Polizei

24.11.07 11.27-17.00 Uhr / 120
Dieselspur verursacht Verkehrschaos

Mehrere Liter ausgelaufener Diesel verursachten am Samstagnachmittag ein Verkehrschaos im Olchinger Westen. Da der gesamte Kreisverkehr an der Hagnkreuzung, sowie die Strecken Richtung Gernlinden, Emmering und auch Esting und Olching mit größeren Mengen Diesel verschmutzt waren, musste der betroffene Bereich für den gesamten Verkehr bis in die frühen Abendstunden gesperrt werden. Mehr als 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Emmering, Esting, Gernlinden, Geiselbullach und Olching nahmen zusammen mit einer Fachfirma die umweltgefährliche Flüssigkeit auf und leiteten den Verkehr großräumig um. Durch die große Bedeutung des Kreisverkehrs als Verkehrsknoten mussten die Verkehrsteilnehmer große Umwege in Kauf nehmen, um ihr Ziel zu erreichen. Von den Feuerwehren wurde zusammen nach ersten Schätzungen 250 Einsatzstunden geleistet.

Der Verursacher dieser Verschmutzung wird derzeit von der Polizei ermittelt.

 




zusätzlich:
FF Esting (zuständig)
FF Grasslfing
FF Olching

Polizei

18.11.07 16.28-17.45 Uhr / 119
Überschlag auf der A8

Nicht mehr zu halten war offensichtlich ein ins Schlingern geratener Autohänger mit geladenem Fahrzeug auf der A8 in Höhe der Anschlußstelle Dachau/Fürstenfeldbruck. Das Gespann schaukelte sich derart auf, dass der Hänger von der Kupplung sprang, sich mitsamt dem fest verzurrten Pkw überschlug und quer zur Fahrbahn zum Stehen kam. Das Zugfahrzeug konnte unversehrt am rechten Fahrbahnrand durch dessen Fahrer abgestellt werden. Wie durch ein Wunder fuhr kein folgendes Auto im dichten Heimkehrerverkehr in den Autoanhänger, so dass lediglich Sachschaden entstand. Die Feuerwehren Geiselbullach und Graßlfing sicherten die Unglücksstelle, räumten die Fahrbahnen und nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf. Nach ca. 1 Stunde rollte der Verkehr auf allen Fahrspuren wieder ungehindert.




zusätzlich:
FF Grasslfing
FF Olching

Rettungsdienst
Polizei

29.10.07 07.59-09.15 Uhr / 108
Pkw im Vollbrand

Heute Morgen, gegen 08.00 Uhr kam es auf der BAB 8 kurz nach der Anschlussstelle DAH/FFB in Fahrtrichtung Stuttgart zu einem Fahrzeugbrand. Ein Ehepaar war auf dem Weg zur Arbeit, als der Fahrzeuglenker bemerkte, dass die Lenkung nur noch sehr schwergängig zu betätigen war. Als er den Wagen auf dem Standstreifen zum Stehen brachte, schlugen bereits die Flammen unter der Motorhaube hervor. Beide Insassen konnten den Wagen unverletzt verlassen und ihre persönlichen Dinge vor den Flammen retten. Die Feuerwehr Geiselbullach setzte, zusammen mit den Kollegen der Feuerwehr Feldgeding (Lkr. DAH), zwei Schaumrohre zur Brandbekämpfung ein. Am PKW entstand Totalschaden. Aufgrund der Löscharbeiten kam es für ca. eine Stunde zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen und Rückstau.




zusätzlich:
FF Feldgeding
(DAH)

Rettungsdienst
Polizei

05.09.07 14.54-17.30 Uhr / 101
Verkehrsunfall mit 5 Fahrzeugen

Ein kleinerer Auffahrunfall auf der A 99 Eschenrieder Spange zwischen Dreieck Eschenried und dem Tunnel Allach führte am frühen Mittwoch Nachmittag zu einer Kettenreaktion. Die Unfallbeteiligten des ersten Unfalls mit drei Fahrzeugen waren gerade aus ihren Autos gestiegen, als ein französischer Pkw-Fahrer den Unfall auf der linken Spur zu spät sah und in das Heck eines VW Passats krachte. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls in den anderen Unfall hinein geschoben. Die Fahrerin des Passats konnte ihr Wrack nur noch über die Beifahrerseite verlassen, dass Kleinkind am Rücksitz erlitt glücklicherweise nur leichte Verletzungen. Insgesamt waren fünf Fahrzeuge mit 11 Insassen betroffen. Vier von ihnen mussten mit dem Rettungsdienst in Krankenhäuser verbracht werden. Die Feuerwehren aus Geiselbullach und Graßlfing sicherten die Unfallstelle ab, nahmen die auslaufenden Betriebsstoffe auf und säuberten anschließend die beiden Fahrstreifen auf einer Länge von 150 Metern. Während der ca. zweistündigen Sperrung konnte der Verkehr nur über die Standspur vorbeigeleitet werden, es kam zu leichteren Stauungen.


 

zusätzlich:
FF Graßlfing
Rettungsdienst
Polizei

21.08.07 16.00-22.15 Uhr / 097
Umgekippter Lkw - Klappe die Dritte

Bereits zum drittel Mal binnen drei Wochen kippte ein Lkw im Baustellenbereich der A8 in Fahrtrichtung Augsburg um. Diesmal touchierte der Sattelschlepper zunächst die Betonabsperrung der rechten Fahrspur kam daraufhin ins Schlingern und kippte schließlich auf die Mittelleitplanke. Der Auflieger lag quer über die linke und mittlere Fahrspur. Auf Grund der ersten Meldung "Person eingeklemmt" wurde Alarmstufe 5 ausgelöst. Glücklicherweise wurde der Fahrer des Lkw aber nur leicht verletzt und musste von der Feuerwehr nicht befreit werden.

Zur Bergung wurde die Berufsfeuerwehr München mit einem Kranwagen und weiteren technischen Gerät angefordert. Die Metallgestelle mussten einzeln per Kran entladen werden, erst danach konnte der LKW mit Auflieger wieder aufgerichtet werden. LKW und Ladung wurden dann von einem Abschlepp- und Bergeunternehmen von der Autobahn gebracht. Die Arbeiten zogen sich bis in die späten Nachtstunden hin, die Sperrungen konnten erst gegen 24.00 Uhr aufgehoben werden. Es kam zu kilometerlangen Staus.

Untere Bildreihe: © FIRE Foto


zusätzlich:
FF Feldgeding
(DAH)

FF Günding (DAH)
FF Odelzhausen (DAH)
FF Sulzemoos
(DAH)
FF Dachau
FF Graßlfing
FF Olching
BF München

Rettungsdienst
Polizei

08.08.07 11.00-20.00 Uhr / 091
Schwerer Lkw-Unfall endet glimpflich

Der Fahrer eines voll beladenen Lastwagens mit Anhänger hatte am Mittwoch Mittag auf der A 8 zwischen der AS Dachau / Fürstenfeldbruck und dem Parkplatz Fuchsberg ein Stauende zu spät bemerkt. Durch sein Bremsmanöver geriet der Anhänger auf das Bankett, rutschte ab und prallte in die dort beginnende Lärmschutzwand. Durch die enorme Wucht des Aufpralls überschlug sich der Anhänger und stürzte in den Straßengraben. Dabei wurde die Hinterachse der Zugmaschine herausgerissen und dessen Seite gegen die Lärmschutzwand gedrückt. Die Zugmaschine blieb jedoch auch der Autobahn. Der Fahrer konnte deshalb sein Führerhaus unverletzt verlassen. Die Ladung, rund 30 Tonnen Joghurt und andere Milchprodukte, war teilweise durch die aufgerissenen Bordwände des Lastwagens sowie des Anhängers auf den rechten Fahrstreifen der Autobahn und in den Straßengraben gestürzt.

Die Feuerwehren aus Feldgeding, Geiselbullach und Graßlfing wurden alarmiert um die Unfallstelle zu sichern und die Ausbreitung des auslaufenden Kraftstoffes zu verhindern. Rund 350 Liter Diesel waren bei Eintreffen der Kräfte bereits über Sickerschächte in einen angrenzenden Bach gelaufen, mittels mehrerer Ölsperren wurde eine Ausbreitung weitestgehend unterbunden. Für das Abladen der Fracht und zur Unterstützung bei der Bergung wurde das THW Dachau nachgefordert.

Während der Dauer der Bergungsmaßnahmen, eine Spezialfirma mit Kran war im Einsatz, mussten zwei Fahrspuren in Richtung Stuttgart gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Stauungen. Gegen 20 Uhr war die A 8 wieder für den Verkehr frei. Nach Schätzungen der Polizei beläuft sich der Sachschaden auf mehrere hunderttausend Euro.

 






zusätzlich:
FF Feldgeding (zuständig)
FF Grasslfing
THW Dachau
Rettungsdienst
Polizei


03.08.07 10.00-19.00 Uhr / 089
Tanklastzug in Baustelle umgefallen

Im Baustellenbereich der A8 in Richtung Augsburg verunglückte kurz vor der Anschlussstelle Sulzemoos ein mit Dieselkraftstoff gefüllter Tanklastwagen. Das Fahrzeug befuhr die von der eigentlichen Fahrspur getrennte Baustellenzufahrt. Dabei kam der Fahrer vermutlich zu weit rechts und rutschte in das abgesenkte Kiesbett. Daraufhin kippte der 18 Tonnen Tanklastwagen auf die rechte Seite. Nur durch großes Glück blieb der mit ca. 3.000 Liter Dieselkraftstoff befüllte Tank unversehrt. Der Fahrer wurde ebenfalls bei dem Unfall nicht verletzt. Die Feuerwehr Feldgeding sowie der Gefahrgutzug der Feuerwehr Geiselbullach sicherten während der 6 Stunden dauernden Umfüll- und Bergemaßnahmen die Unfallstelle ab und nahmen geringe Mengen des ausgelaufenen Treibstoffs auf. Auf der A 8  und A99 kam es auf Grund der Arbeiten zu kilometerlangen Staus.




zusätzlich:
FF Feldgeding
Polizei

24.07.07 12.14-15.30 Uhr / 087
Zugunlück bei Gröbenzell

Ein Gegenstand auf den Gleisen hat am Dienstagnachmittag kurz vor der Zillerhofbrücke auf der Bahnstrecke München-Augsburg einen Intercity zum Entgleisen gebracht. Der Steuerwagen des Zugs kippte dabei seitlich von den Schienen, fiel aber nicht ganz um. Die restlichen Wägen blieben in den Gleisen. Drei Insassen erlitten leichtere Verletzungen wie Abschürfungen oder Schocks, darunter auch eine schwangere Frau und der Lokführer.

Die Feuerwehr Gröbenzell evakuierte den Zug und sicherte den Steuerwagen, dabei wurde sie von den Feuerwehren Olching, Puchheim Bahnhof, Graßlfing und Geiselbullach unterstützt. Mit an der Einsatzstelle waren die Berufsfeuerwehr München, Polizei, Bundes- und Bahnpolizei, die SEGen Gröbenzell, Fürstenfeldbruck, Planegg, München-Allach, Starnberg und Dachau, der Rettungsdienst, Vertreter und Mitarbeiter der Bahn und das Technische Hilfswerk.
Die Fahrgäste wurden in einem nahe gelegenem Cafe untergebracht und von den Einsatzkräften betreut, bis sie von Bussen abgeholt wurden.
Die Feuerwehr Gröbenzell sicherte zusammen mit der Bundespolizei die Einsatzstelle, bis ein Kranzug vor Ort war. Um 17:15 konnte sie dann schließlich wieder abrücken.

Text: FF Gröbenzell






zusätzlich:
FF Gröbenzell (zuständig)
FF Puchheim-Bhf.
FF Grasslfing
FF Olching
BF München
KBR Stefan
KBM Sandrock
Rettungsdienst
Polizei


21.07.07 22.04-01.00 Uhr / 086
Vermeintlicher Flugzeugabsturz löst Großeinsatz aus

Eine Meldung über einen Flugzeugabsturz in der Nähe des Olchinger Golfplatzes löste am Samstagabend ein Großaufgebot an Einsatzkräften verschiedenster Hilfsorganisationen aus. Neben mehreren Feuerwehren waren auch Kräfte von Wasserwacht, THW und Rettungsdienst im Einsatz.

Gegen 22:30 alarmierte die Integrierte Leitstelle in Fürstenfeldbruck die Feuerwehren Esting, Geiselbullach, Grasslfing und Olching sowie Einsatzkräfte des THW und des Rettungsdienstes mit dem Alarmstichwort "Flugzeugabsturz". Gemeldet hatte den angeblichen Absturz eine aufmerksame Olchinger Bürgerin, die ein Sportflugzeug in Richtung des Golfplatzes hatte niedergehen sehen.

Ursache soll das zu dieser Zeit tosende Gewitter sein. Der starke Regen behinderte schließlich in den folgenden Stunden die zahlreichen Fußtrupps bei der Suche nach dem angeblich verunglückten Flieger. Auch Boote der hinzugezogenen Wasserwacht beteiligten sich an der Suche in den Amperauen.

Ein angeforderter Hubschrauber konnte des widrigen Wetters wegen nicht starten.
Zur Koordination der ca. 150 Einsatzkräfte war die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung vor Ort. Einsatzleiter war Kreisbrandrat Hubert Stefan.

Erst gegen ca. ein Uhr nachts wurde die Suche erfolglos abgebrochen.

Text: FF Olching


zusätzlich:
FF Esting
FF Graßlfing
FF Olching
UGöEL
Kater FFB 12/1
KBR Stefan
KBI Ramel

KBM Pelzl
THW FFB
Wasserwacht

Rettungsdienst
Polizei


11.07.07 01.08-08.30 Uhr / 080
Massenkarambolage auf der A 8 fordert drei Tote

Bei einer schweren Massenkarambolage mit drei beteiligten Lkws und drei Pkws auf der A 8 im Bereich der Anschlussstelle Dachau/Fürstenfeldbruck sind in der Nacht auf Mittwoch drei Menschen tödlich verletzt worden, vier weitere Unfallbeteiligte erlitten leichte bis lebensgefährliche Verletzungen.

Aus bisher ungeklärter Ursache war es gegen ein Uhr auf der Autobahn 8 in Höhe Geiselbullach zu einer Massenkarambolage an einem Stauende gekommen. Drei Lastwägen waren ineinander gerast. Mit in den Unfall wurden drei Pkws verwickelt, in zwei der beteiligten Fahrzeuge wurden insgesamt vier Personen eingeklemmt. Für die Insassen eines Fords aus dem Landkreis Lörrach kam jede Hilfe zu spät, sie wurden durch den Unfall eingeklemmt und so schwer verletzt, dass jede Hilfe zu spät kam. Die alarmierten Feuerwehren aus den Landkreisen Fürstenfeldbruck (FF Geiselbullach, FF Graßlfing, FF Olching) und Dachau (FF Feldgeding, FF Günding, FF Dachau), die mit insgesamt knapp 100 Einsatzkräften im Einsatz waren, konnten die beiden nur noch Tod aus dem Wrack bergen.

Für einen kroatischen Lastwagenfahrer konnten die insgesamt sechs Notärzte sowie weitere rund 30 Rettungsdienstkräfte aus Dachau, Fürstenfeldbruck und München ebenfalls nichts mehr tun. Dessen Fahrerhaus war durch den Aufprall auf den vorausfahrenden Lastwagen so massiv auf der Fahrerseite deformiert worden, dass auch hier der Feuerwehr nur die traurige Aufgabe blieb, die Leiche aus dem Führerhaus mit schwerem Rettungsgerät zu schneiden. Der Beifahrer erlitt leichte Verletzungen.

Die beiden Insassen eines Opels aus Augsburg wurden ebenfalls in ihrem Unfallfahrzeug eingeklemmt, konnten aber mit mittelschweren bis schweren Verletzungen durch die Feuerwehren befreit werden und wurden nach Versorgung durch den Rettungsdienst mit einem Hubschrauber und einem Rettungswagen in die Kliniken verbracht. Alle weiteren beteiligten Personen wurden leicht verletzt oder erlitten einen Schock.

Aufgrund eines Kindersitzes in einem der Fahrzeuge musste zunächst davon ausgegangen werden, dass auch ein Kind beim Unfall beteiligt war. Eine umfangreiche Suchaktion im Umfeld des Unfalls ergab jedoch glücklicherweise keine Feststellung.

Feuerwehr-Einsatzleiter Tim Pelzl von der FF Geiselbullach lobte die gute Zusammenarbeit aller Rettungskräfte bei diesem physisch und psychisch äußert anspruchsvollen und belastenden Einsatz. 

Die Bergungsmaßnahmen sowie die umfangreiche Unfallaufnahme und Räumung der Unfallstelle dauerte bis in die Morgenstunden. Die A 8 in Richtung Stuttgart war zwischen 1 Uhr und 8.30 Uhr komplett gesperrt.



zusätzlich:
FF Feldgeding (DAH)

FF Günding (DAH)
FF Dachau (DAH)
FF Grasslfing
FF Olching
KBR Reimoser (DAH)
KBI Blank (DAH)
KBM Obermeier (DAH)

KBR Stefan
KBI Ramel
KBM Pelzl
Polizei
Rettungsdienst

08.07.07 22.59-00.05 Uhr / 079
Wildwechsel verursacht schweren Verkehrsunfall

Auf der B 471 kam es am Sonntagabend gegen 23 Uhr aufgrund von Wildwechsel zu einem schweren Verkehrsunfall. Weil auf Höhe der Bahnstrecke München-Augsburg ein 42-Jähriger Fahrzeuglenker einem Reh ausweichen wollte, rammte er eine 22-jährige Augsburgerin.

Bei dem Ausweichmanöver geriet der Fahrer, der mit seinem Fiat Punto Richtung Fürstenfeldbruck unterwegs war, auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte er mit dem entgegenkommenden Honda Civic der 22-jährigen. Durch den Aufprall wurden beide Fahrzeuge von der Straße geschleudert, der Honda Civic kam erst nach ca. 100 Metern in einem Getreidefeld zu stehen. 

Aufgrund der unklaren Lage wurden die Feuerwehren Esting, Geiselbullach und Olching alarmiert. Erste Meldungen, dass die Fahrzeuginsassen bei dem Aufprall in ihren Fahrzeugen eingeklemmt wurden, bestätigten sich nicht. Die Feuerwehren leuchteten die Unfallstelle großräumig aus und waren bei der Bergung der verletzten behilflich. Während der Bergungsarbeiten sowie der Fahrbahnreinigung war die B 471 für den Verkehr gesperrt.

Bei dem Zusammenprall erlitt der 42-Jährige mittelschwere Verletzungen und wurde mit dem Rettungswagen in die Kreisklinik Dachau eingeliefert. Die Augsburgerin und ihre 21 Jahre alte Beifahrerin wurden leicht verletzt ins Krankenhaus Fürstenfeldbruck gebracht. Nach rund einer Stunde war die Unfallstelle geräumt und wieder frei befahrbar.

Text: FF Esting

zusätzlich:
FF Esting

(zuständig)
FF Olching
K
BR Stefan
KBM Pelzl
Polizei
Rettungsdienst

06.07.07 12:53 - 15:00 Uhr / 078
Gefahrgutunfall im Olchinger Industriegebiet

Eine unbeabsichtigte chemische Reaktion in einem Gefahrguttankzug sorgte für einen Großeinsatz der Feuerwehr. Beim Befüllen des Tankzuges in einem Olchinger Gewerbebetrieb reagierten die eingefüllten Chemikalienabfälle, eine Foto-Entwicklungslösung, mit den Restbeständen von Schwefelsäure im Tank des Lastzugs.

Durch das geistesgegenwärtige Handeln des Lkw-Fahrers, dieser stoppte sofort die Befüllung, als Dämpfe aus dem Domdeckel heraus quollen, konnte Schlimmeres verhindert werden. Durch die chemische Reaktion erhitzte sich zwar der Tank, die alarmierten Feuerwehren aus Olching, Geiselbullach, Esting, Graßlfing und Eichenau konnten jedoch durch Befüllung des Tanks mit mehreren tausend Liter Wasser die Reaktion unterbrechen. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand, eine Gefährdung für die Bevölkerung und die Umwelt bestand nicht.
Die Feuerwehr Geiselbullach war mit LF 8/6, TLF 24/48, MZF und dem Gerätewagen Gefahrgut sowie drei Einsatzkräfte unter schwerem Atemschutz im Einsatz. Ein Trupp mit Chemieschutzanzug stand in Bereitschaft wurde jedoch nicht mehr benötigt.

 

zusätzlich:
FF Olching (zuständig)
FF Esting
FF Graßlfing
FF Eichenau
UGöEL
Kater FFB 12/1
KBR Stefan
KBM Gefahrgut

Rettungsdienst
Polizei

15.06.07 17.12-00.15 Uhr / 54-66
Unwetter über dem Ortsgebiet

Das schwere Unwetter über dem Landkreis hat auch im Bereich Geiselbullach größere Überschwemmungen ausgelöst. Das Einkaufszentrum in Geiselbullach stand nahezu vollständig mehrere Zentimeter unter Wasser. Die Feuerwehren aus Geiselbullach, Graßlfing und Olching waren mehrere Stunden mit dem Abpumpen des Wassers beschäftigt. Zeitgleich mussten größere Wasserschäden im Gewerbepark Geiselbullach sowie in einem Betriebshof einer Spedition abgearbeitet werden. Durch das Überlaufen des Ölabscheiders musste die Feuerwehr einen größeren Ölschaden eindämmen.

Die Einsätze zogen sich bis in die späten Abendstunden hin. Die Feuerwehr Geiselbullach war mit sechs Einsatzfahrzeugen und rund 30 Einsatzkräften im Einsatz.

zusätzlich:
FF Esting

FF Grasslfing
FF Olching

29.05.07 08.00 - 09.00 Uhr
PKW-Brand am EKZ-Parkplatz

Heute morgen, gegen 08.00 Uhr kam es auf dem Parkplatz eines Geiselbullacher Einkaufszentrums zu einem Fahrzeugbrand. Nachdem der PKW rund 30 Minuten vorher dort abgestellt wurde, bemerkte ein Mitarbeiter einer benachbarten Firma, das Flammen aus dem Motorraum des Fahrzeuges schlugen. Er verständigte per Notruf die Feuerwehr und leitete mit einem Feuerlöscher die Brandbekämpfung ein. Die kurz darauf eintreffende Feuerwehr Geiselbullach löschte, geschützt durch Atemschutzgeräte, den Brand unter Zuhilfenahme eines Schaumrohres endgültig ab. Der stark beschädigte Wagen wurde der Besitzerin übergeben.Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet.

 

 

14.05.07 21.56 - 23.00 Uhr / 053
Verkehrsunfall an der Eschenrieder Spange

Zu einem Verkehrsunfall auf der BAB 8 musste die Feuerwehr Geiselbullach ausrücken. Aus ungeklärter Ursache stießen zwei PKW kurz vor der Eschenrieder Spange zusammen und prallten dann in die Mittelgleitwand. Dabei entstand an den PKW's erheblicher Sachschaden. Eine PKW-Lenkerin wurde leicht verletzt. Zwei Fahrstreifen mussten während der Bergungsarbeiten kurzzeitig gesperrt werden. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab, leuchtete sie aus und nahm ausgelaufene Betriebsstoffe aus.

 

 

18.04.07 19:02 - 20:30 Uhr / 042
Pkw Brand auf der A8

Zu einem PKW-Brand auf die BAB 9 in Fahrtrichtung Stuttgart wurden die Feuerwehren Feldgeding und Geiselbullach gerufen.

Beim Eintreffen der Wehren stand der PKW bereits in Vollbrand.

Der Fahrer des PKWs konnte, nach dem er den Brand im Motorraum seines Fahrzeugs bemerkt hatte und auf dem Pannenstreifen angehalten hatte, noch seinen Wohnanhänger abkuppeln und in Sicherheit bringen.

Zwei Trupps, geschützt mit Pressluftatmern, konnten das Feuern mit Hilfe von zwei Schaumrohren schnell löschen.

Nach rund einer Stunde war die BAB wieder frei befahrbar.

zusätzlich:
FF Feldgeding

02.04.07, 17.02 - 18:00 Uhr / 35
Küchenbrand endet glimpflich

Am späten Montagnachmittag gegen 17 Uhr wurden die vier Feuerwehren der Gemeinde Olching in die Estinger Sensersraße alarmiert. In einer Wohnung im dritten Obergeschoss eines Hochhauses kam es vermutlich durch eine defekte Dunstabzugshabe zu einem Brand in einer Küche.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehr, war das Feuer, bereits durch das beherzte Eingreifen eines Nachbarn mit einem Pulverlöscher unter Kontrolle gebracht worden. Die Feuerwehr kontrollierte die verrauchte Küche und das abgelöschte Brandgut noch unter schwerem Atemschutz mit einer Wärmebildkamera, und löschte letzte Glutnester ab.

Da die Wohnung und der Flur durch den Brand stark verraucht wurden, setzten die Einsatzkräfte einen Wasserbetriebenen Überdrucklüfter ein, um die Etage wieder Rauchfrei zu bekommen. Die Bewohnerin der Wohnung, sowie deren Kinder, wurden vorsorglich dem Rettungsdienst vorgestellt.

Text: FF Esting

zusätzlich:
FF Esting

FF Grasslfing
FF Olching
Rettungsdienst

28.03.07, 7.02 - 8:30 Uhr / 33
Brand in einem Büro

Die Freiwilligen Feuerwehren Olching wurden heute Morgen gegen 7 Uhr zu einem Brand in einem Büro in der Feursstraße gerufen. Eine Anwohnerin hatte Rauch in der Tiefgarage und im Fahrradkeller bemerkt und verständigte die Rettungskräfte. Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde jedoch eine starke Verrauchung der Büroräume einer Firma festgestellt.

Da die Inhaber des Ladens nicht vor Ort waren, musste eine Glastür eingeschlagen werden, damit ein Trupp unter schwerem Atemschutz eindringen konnte. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera war die Ursache für die Verqualmung schnell gefunden. Auf einem Schreibtisch waren mehrere Gegenstände von einem Schwelbrand erfasst worden.
Die Feuerwehr löschte mit einem Kleinlöschgerät die Glut und verbrachte das Brandgut ins Freie. Die Räume wurden durch den rußigen Brandrauch stark in Mitleidenschaft gezogen und mussten anschließend mit einem Überdrucklüfter vom Rauch befreit werden.

Verletzt wurde niemand. Die Brandursache und Schadenshöhe können von der Feuerwehr nicht beurteilt werden. Dies ist bereits der fünfte schwere Einsatz, den die Freiwilligen der Olchinger Feuerwehren in diesem Monat abarbeiten mussten. Neben zwei Großbränden wurden die Helfer zu zwei schweren Verkehrsunfällen gerufen.
Text: FF Olching

zusätzlich:
FF Esting

FF Grasslfing
FF Olching

27.03.07, 0:50 - 02:00 Uhr/ 32
Riesen Glück bei schwerem Unfall auf der Autobahn

Es müssen einige Schutzengel in der Nacht zum Dienstag an der Abzweigung der A 99 Eschenrieder Spange unterwegs gewesen sein, als ein in Richtung Salzburg fahrender Sattelzug einen vor ihm langsam fahrenden Kleinwagen übersehen hatte und ungebremst in dessen Heck geprallt war.

Durch die enorme Wucht des Aufpralls überschlug sich der Kleinwagen, der mit drei Personen besetzt war, und landete auf dem Dach im Straßengraben. Dabei wurden die Insassen in ihrem Fahrzeug eingeklemmt.

Noch bevor jedoch die alarmierte Feuerwehr aus Geiselbullach und Olching am Einsatzort eingetroffen war, hatten Passanten die mittelschwer verletzte Fahrerin sowie einen ebenfalls mittel und einen leicht verletzten Mitfahrer aus dem völlig zerstörten Wrack durch einen aufgebogenen Türspalt retten können.

Mehrer Rettungsteams und eine Notärztin versorgten die Verletzten während die Feuerwehren die Unfallstelle ausleuchteten und absicherten sowie die mit Wrackteilen übersähte Autobahn säuberten.

Unklar war an der Einsatzstelle wo sich der dritte Insasse während des Unfalls befunden hatte, die Rücksitzbank war durch den Aufprall des Lkws völlig zerstört worden. Der Einsatzleiter der Feuerwehr Tim Pelzl, konnte angesichts der wenigen Zentimeter Freiraum die den drei verunfallten in ihrem zusammengeschobenen Wrack blieben, nur von einem riesigen Glück sprechen, dass der Unfall nicht wesentlich schlimmere Folgen gehabt habe.

zusätzlich:
FF Olching
Rettungsdienst
Polizei

20.03.07, 13.03 - 03:30 Uhr / 31
Großbrand in der Müllverbrennungsanlage in Geiselbullach

Gegen 13 Uhr hatte sich am Dienstag in der Müllverbrennungsanlage Geiselbullach vermutlich in der Sperrmüllschredderanlage Müll entzündet. In kurzer Zeit breitete sich das Feuer von der Sperrmüllanlage in den Müllbunker aus. Das Personal der GfA verständigte sofort über den Feuermelder die Feuerwehr und leitete eigene Löschmaßnahmen ein. Vermutlich aufgrund eines technischen Defektes, konnten die automatischen Löschanlagen jedoch nicht in Betrieb genommen werden.

Bei Eintreffen der Feuerwehr Geiselbullach am Einsatzort, stand das Gelände bereits unter Rauch. Der Einsatzleiter erhöhte aufgrund dieser Lage sofort auf die höchste Alarmstufe. Insgesamt waren in den folgenden 14 Stunden 11 Feuerwehren (Geiselbullach, Graßlfing, Esting, Olching, Feldgeding, Günding, Gröbenzell, Eichenau, Fürstenfeldbruck, Gernlinden und BF München) mit rund 40 Fahrzeugen und 170 Einsatzkräften sowie der Rettungsdienst (26 Kräfte) - der zur Absicherung und Verpflegung der Kräfte alarmiert war - im Einsatz.

Das Gebäude konnte zunächst nur mit schwerem Atemschutz betreten werden. Rund 30 Trupps waren mit verschiedenen Schaum- und Wasserrohren über Stunden bei der Brandbekämpfung im Einsatz, bis in den Abendstunden das Feuer unter Kontrolle gebracht werden konnte. Aufgrund der starken Verrauchung im Müllbunker mussten Wärmebildkameras eingesetzt werden um die immer wieder auflodernden Flammen abzulöschen.

Erst gegen Mitternacht waren die Feuer endgültig gelöscht und der Bunkerraum auch wieder ohne Atemschutz betretbar. Mittels des Müllkrans - der glücklicherweise trotz der sehr hohen Brandtemperaturen und des massiven Wasser- und Schaumeinsatzes nur leicht beschädigt wurde und nach kurzer Zeit wieder betriebsbereit gemacht werden konnte - wurden die letzten Glutnester abgelöscht. Als letzte Feuerwehr rückte die zuständige Feuerwehr Geiselbullach gegen 03.30 Uhr in die Wache ein.

Besonders hervorzuheben ist die gute Zusammenarbeit der Feuerwehrkräfte aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck und Dachau sowie der Berufsfeuerwehr München. Nur mit geeinten Kräften an Personal - vor allem Atemschutzgeräteträger - und verschiedensten Einsatzfahrzeugen, bis hin zu einem 50 Meter Gelenkmast, konnte das Großfeuer schließlich erfolgreich bekämpft werden.

zusätzlich:
FF Esting

FF Grasslfing
FF Olching
FF Gröbenzell
FF FFB
FF Gernlinden
FF Eichenau
FF Günding
FF Feldgeding
BF München
Rettungsdienst
Polizei

13.03.07, 23.22 - 01:30 Uhr / 28
Wasserrohrbruch im Keller

Nur wenige Stunden hielt die neue Hauswasseranschlußleitung nebst Wasserzähler, den eine Fachfirma im Geiselbullacher Mitterweg installiert hatte.

Mieter waren durch lautes Rauschen im Keller aufgeschreckt worden. Bei genauer Nachsicht stellten sie fest, dass sich die neu verlegte Leitung noch vor dem Wasserzähler (und damit auch noch vor dem Absperrorgan) aus unbekannter Ursache völlig aus einer Verpressung gelöst hatte. Das Wasser konnte so in einem armdicken Strahl ungehindert in den Keller "austreten".

Die hinzu gezogene Feuerwehr Geiselbullach setzte als Erstmaßnahme eine Tauchpumpe ein, um den bereits rund 20 cm hoch stehenden Wasserspiegel im Keller abzusenken. Nach umfangreichen Abschieberungen gelang es der Feuerwehr den Straßenzug vom Trinkwassernetz zu trennen und den Wassereintritt somit zu stoppen.

Der Keller wurde mittels zweier Wassersauger trockengelegt und die Einsatzstelle dem Amperverband übergeben, der noch in der Nacht eine fachgerechte Reparatur einleitete. Gegen 01.30 Uhr war der Einsatz für die rund 20 Feuerwehrdienstleistenden beendet.

zusätzlich:
-

12.03.07, 14.33 - 16:00 Uhr / 27
Messeinsatz in Eichenau

Zu einem Messeinsatz nach Eichenau wurde der Gerätewagen Gefahrgut des Landkreises FFB alarmiert. In einer Schule in Eichenau war ein stechender Geruch bemerkt worden.

Die Feuerwehr Eichenau führte Messungen mit einem 4-fach Messgerät durch, parallel dazu wurde ein Messtrupp des GW-G unter schwerem Atemschutz eingesetzt.

Umfangreiche Messungen mittels Prüfröhrchen ergaben jedoch keine gefährlichen Schadstoffkonzentrtionen im betroffenen Gebäudebereich. Nach intensiver Suche konnte ein leckgeschlagener Kanister mit einem Lösemittelhaltigen (v. a. Xylol) Reinigungsmittel als Ursache für die Geruchsbelästigung ausfindig gemacht werden.

zusätzlich:
FF Eichenau

10.03.07, 19.27 - 22:30 Uhr / 25
Großbrand in Olchinger Gaststätte

Ein Großbrand zerstörte am Samstagabend eine Gaststätte am Olchinger Ilzweg. Alle vier Feuerwehren der Gemeinde Olching waren mehrere Stunden lang im Einsatz. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehrkräfte konnte ein Übergreifen auf die eng angebauten Nachbarshäuser verhindert werden. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Polizei evakuierte bei ihrem Eintreffen alle Gäste.

Gegen 19:30 wurden die Feuerwehren Olching, Esting Geiselbullach und Graßlfing zu einem Gebäudebrand im Olchinger Ilzweg gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte ein Schuppen auf der Rückseite des Gebäudes in voller Ausdehnung. Die Flammen hatten zu diesem Zeitpunkt bereits durch ein Fenster in das Gebäudeinnere der angrenzenden Gaststätte übergegriffen.

Einsatzleiter Walter Neumeier (Kommandant FF Olching) bildete zusammen mit den Zugführeren der anderen Ortsfeuerwehren zwei Einsatzabschnitte:

Auf der Gebäuderückseite wurde ein Erstangriff mit mehreren Wasserrohren und einem Wasserwerfer vorgenommen. Mehrere Explosionen und Verpuffungen verhinderten in der Anfangsphase ein Eindringen in das Gebäudeinnere. Später konnten mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz über den Hintereingang einen Innenangriff durchführen.

Im zweiten Einsatzabschnitt auf der Vorderseite der Gaststätte führte die Estinger Drehleiter die Brandbekämpfung des in Vollbrand stehenden Daches mit Hilfe eines Wasserrohres durch. Zusätzlich stiegen Einsatzkräfte über ein Fenster ein um das Feuer auch hier von Innen zu bekämpfen.

Erst nach fast vier Stunden konnten die Kräfte einrücken. In der Nacht stellte eine Brandwache mit Hilfe einer Wärmebildkamera sicher, dass keine Glutnester mehr existierten.

Durch dieses schnelle und konsequente Eingreifen wurde ein Übergreifen der Flammen auf die nah aneinander gebauten Gebäude verhindert. Im Nachbarsgebäude war nur ein minimaler Wasserschaden entstanden. In der Gaststätte bietet sich jedoch ein Bild der Verwüstung. Der Sachschaden kann von der Feuerwehr nicht beziffert werden.

Parallel zu dem Großbrand musste noch der Volksfestplatz für eine Landung eines Rettungshubschraubers ausgeleuchtet werden. Unabhängig von dem Brandeinsatz erforderte dies ein medizinischer Notfall.

Insgesamt waren ca. 70 Feuerwehrleute im Einsatz.

Quelle: FF Olching

zusätzlich:
FF Olching
FF Esting

Graßlfing
Rettungsdienst
Polizei

09.03.07, 11.50 - 13:00 Uhr / 23
Brand im Müllbunker

Kurz vor Mittag bemerkte der Kranführer in der GfA Rauch im Müllbunker. Bei genauer Nachschau stellte er offenes Feuer im Bunkerbereich fest. Er betätigt einen Druckknopfmelder der Brandmeldeanlage und verständigte seine Kollegen. Die Belegschaft der GfA nahm die festinstallierte Löschanlage im Bunker und im Sperrmüllschredder in Betrieb und leitete somit die Brandbekämpfung ein.

Bei Eintreffen der Feuerwehr Geiselbullach war der Bunker bereits stark verraucht, das Feuer aber durch die schnellen Löschmaßnahmen der GfA-Mitarbeiter bereits eingedämmt. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz kontrollierte den Bunker mit Hilfe einer Wärmebildkamera auf weitere Glutnester, anschließend konnte der Müllbunker entraucht werden. Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet.

zusätzlich:
FF Graßlfing
Rettungsdienst
Polizei

28.02.07, 19.17 - 20:00 Uhr / 21
Patientenrettung mit Drehleiter

Zu einer Patienrettung mittels Drehleiter wurden die Feuerwehren Esting und Geiselbullach in die Sägmühlstrasse nach Geiselbullach alarmiert.

Der Rettungsdienst hatte um Unterstützung gebeten, um eine Patientin schonend aus dem ersten Obergeschoß eines Wohnhauses auf Erdgleiche zu transportieren.

Um die Drehleiter in Stellung bringen zu können, mussten zunächst einige parkende PKW entfernt und ein Gartentor ausgehängt werden, da die Zufahrtsituation sehr beengt war.

Während der Zeit der Rettungsarbeiten war die Sägmühlstrasse für den Verkehr gesperrt.

zusätzlich:
FF Esting

Rettungsdienst

26.02.07, 17.35 - 18:00 Uhr / 20
Ausgelaufener Kraftstoff

Als der Fuhrpark von den vorangegangen Einsätzen wieder gereinigt und einsatzklar gemacht war ging eine erneute Anforderung der PI Olching an die Feuerwehr Geiselbullach ein: in der Ottostrasse im Schwaigfeld lief aus einem abgestellten PKW Dieselkraftstoff aus.

Der VSL rückte daraufhin mit einer kleinem Besatzung, die noch auf der Wache war aus und nahm den ausgelaufenen Treibstoff mittels Ölvlies und Bindemittel auf.

Der Halter des PKW konnte ausfindig gemacht werden, dieser führte den PKW mit der undichten Treibstoffanlage einer Fachwerkstatt zur Reparatur zu.

zusätzlich:
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26.02.07, 16.00 - 16:30 Uhr / 19
Ölspur

Noch während der Aufräumarbeiten bei dem Unfall auf der B71 teilte die PI Olching einen weiteren Einsatz mit: in der Geiselbullach Schulstrasse war eine Ölspur gemeldet worden.

Das LF 8/6 und der VSL wurde aus dem Einsatz B471 gelöst und fuhren diese Einsatzstelle an. Aufgrund der starken Regenfälle war hier jedoch kein Eingreifen mehr möglich. Es wurden Ölspurwarnschilder aufgestellt.

zusätzlich:
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26.02.07, 13:59 - 16:30 Uhr / 18
Schwerer Verkehrsunfall auf der B 471

Zu einem folgenschweren Verkehrsunfall wurden die Feuerwehren Esting, Geiselbullach und Olching am Montagnachmittag gegen 13.50 Uhr auf die Bundesstraße 471 alarmiert.

Ein Pkw stieß auf Höhe der Ausfahrt Esting frontal mit einem Kleintransporter zusammen. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Pkw, der in Richtung Fürstenfeldbruck unterwegs war auf die Gegenfahrbahn und prallte mit dem Kleintransporter zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurden die beiden Fahrzeuglenker eingeklemmt. Die Feuerwehren mussten schweres hydraulisches Gerät einsetzen, um die vier, teils schwer Verletzten Personen zu befreien.

Während sich die Feuerwehren Geiselbullach und Olching um die Insassen des Pkw kümmerten, übernahm die Feuerwehr Esting das Retten der beiden Verletzten des Kleintransporters. Hierbei mussten die Türen mit einem Spreizer geöffnet werden und einige Metallteile zur Seite gedrückt werden um diese zu befreien.

Nach etwa 40 Minuten waren alle aus ihren Fahrzeugen befreit und konnten dem Rettungsdienst übergeben werden. Aufgrund der Schwere der Verletzungen musste die Lenkerin des Pkws mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen werden.

Insgesamt waren an der Rettungsaktion rund 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, und der Polizei beteiligt. Die B 471 musste wegen der Rettungs- und Aufräumarbeiten rund 3 Stunden komplett gesperrt werden. Die Feuerwehr übernahm die Ausleitung des Verkehrs. Text: FF Esting

zusätzlich:
FF Olching
FF Esting

Rettungsdienst
Polizei

23.02.07, 03.35 - 04:30 Uhr / 17
Brandalarm Gewerbepark Geiselbullach

Zu einem automatischen Brandalarm wurde die Feuerwehren Geiselbullach und Esting in den Gewerbepark Geiselbullach gerufen. Beim Erkunden wurde eine leichte Verrauchung einer Produktionshalle festgestellt.


Umfangreiche Absuche durch zwei Trupps unter schwerem Atemschutz verliefen jedoch erfolglos. Er nach intensiver Nachforschung war die Ursache für die "Verrauchung" gefunden: In einer Kabeltrasse auf einer Zwischendecke war eine Druckluftleitung geplatzt, hatte eine große Menge Staub in die Halle geblasen und zahlreiche automatische Melder der BMA ausgelöst.

Die Halle wurde mittels Hockdrucklüfter staubfrei gemacht. Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendt.

zusätzlich:
FF Esting

03.02.07, 22.00 - 02.30 Uhr / 13
Frontalzusammenstoß auf der B 471

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 471 auf Höhe der Ausfahrt Geiselbullach wurden am späten Samstag Abend vier Personen verletzt.

Ein Pkw-Fahrer aus Geiselbullach kommend war in die B 471 in Richtung Fürstenfeldbruck eingefahren und unmittelbar auf die Gegenfahrbahn gekommen. Ein Pkw der in Richtung Dachau unterwegs war konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und prallte nahezu ungebremst in das entgegenkommende Fahrzeug.

Dabei wurde einer der Pkws in die Luft und über die Leitplanke geschleudert. Er kam im Straßengraben auf der Beifahrerseite zum Liegen. Während sich drei der beteiligten Insassen aus den völlig zerstörten Unfallfahrzeugen aus eigener Kraft befreien konnten musste eine mittelschwerverletzte Frau durch Einsatzkräfte der Feuerwehr aus Geiselbullach aus ihrem Wrack befreit werden.

Dazu wurde die Frontscheibe des Minivans herausgeschnitten und die verletzte Frau dem Notarzt übergeben. Die drei weiteren verunfallten Personen wurden leicht bis mittelschwer verletzt und mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus verbracht.

Für die umfangreichen Bergungs- und Aufräumarbeiten musste die B 471 für mehrere Stunden im Bereich Geiselbullach komplett gesperrt werden. Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Olching und Esting übernahmen neben der zusätzlichen Ausleuchtung der Unfallstelle die Ableitung des Verkehrs.

zusätzlich:
FF Olching
FF Esting

Rettungsdienst
Polizei

29.01.07 12 17.30 -18:00 Uhr / 12
Verpuffung im Müllheizkraftwerk Geiselbullach

Durch eine Verpuffung im Verbrennungsofen des Müllheizkraftwerkes wurde eine größere Menge Rauchgas aus dem Ofen in das Kesselhaus gedrückt. Dieser Vorgang löste die automatische Brandmeldeanlage aus.

Nach umfangreicher Erkundung war keine Ausbreitung des Feuers fest zu stellen und die Räumlichkeiten konnten mittels natürlicher Belüftung entraucht werden. Sachschaden entstand keiner.

 

zusätzlich:
FF Grasslfing

18./19.01.07 / 005-009
Bilanz Sturm "Kyrill"

Ausgesprochen ruhig verlief das Sturmtief "Kyrill" vom 18.-19. Januar 2007 für die Feuerwehr Geiselbullach.

Da wegen der Unwetterwarnung der Behörden mit schlimmerem gerechnet werden musste, war die Feuerwehr Geiselbullach ab Donnerstag - Nachmittag mit etwa 30 Feuerwehrdienstleistenden in Bereitschaft.

Es blieb aber bei einigen Kleineinsätzen. Besorgte Bürger, die die Feuerwehr riefen, da sie fürchteten, dass Bäume auf ihre Häuser stürzten, konnten beruhigt werden, ein Eingreifen war nicht erforderlich.

Lediglich auf der BAB 8 stürzte kurz nach der AS DAH/FFB eine Tanne auf die Fahrbahn und musste durch uns entfernt werden.

Am Freitag morgen gegen 07.00 Uhr wurde die Feuerwehr Geiselbullach erneut alarmiert: eine Baustellenstromzuführung war auf die Fahrbahn gestürzt und ein mobiles Toilettenhäuschen durch den Sturm umgekippt.

Kurz darauf lief noch eine automatische Brandmeldung aus dem Geiselbullacher Müllheizkraftwerk ein, hier handelte es sich jedoch lediglich um einen Täuschungsalarm der Brandmeldeanlage durch Staubentwicklung.

zusätzlich:
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06.01.07, 10.46 - 11.30 Uhr / 001
Hubschrauberlandung

Im Campingplatz am Geiselbullacher Autobahnsee war es zu einem akuten medizinischen Notfall gekommen.

Da der Rettungshubschrauber Christoph 1 nur ausserhalb des Geländes landen konnte, wurde die Feuerwehr Geiselbullach zum Transport der Hubschrauberbesatzung vom Landeplatz zum Einsatzort alarmiert.

Der Landeplatz wurde gesichert und der Notarzt zum und nach erfolgter Behandlung vom Patienten mit dem Mehrzweckfahrzeug transportiert.

zusätzlich:
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