Sonntagabend, gegen 23.00 Uhr kam es zu einem folgenschweren Verkehrsunfall auf der BAB 8 in Höhe Geiselbullach. Aus ungeklärter Ursache prallte ein LKW mit Sattelauflieger auf den Pfeiler einer Schilderbrücke an der Abzweigung der BAB 99a Eschenrieder Spange. Beim Aufprall wurde der LKW erheblich beschädigt und der Fahrer hinter seinem Steuer im Fahrzeug eingeklemmt. Aufgrund der Lage wurden die Feuerwehren Geiselbullach, Feuerwehr Gröbenzell und FFW-Graßlfing sowie der Rettungsdienst auf die BAB 8 entsandt. Im weiteren Verlauf wurden auch die Kolleginnen und Kollegen der Feuerwehr Feldgeding, Freiwillige Feuerwehr Sulzemoos und Feuerwehr Odelzhausen hinzugezogen, um an der Anschlussstelle DAH/FFB eine Vollsperre der Autobahn in Richtung München einzurichten. Der Fahrer konnte von uns zügig mit Hilfe von hydraulischem Rettungsgeräten und einer LKW-Rettungsplattform aus seiner Zwangslage befreit werden, er wurde zur weiteren Versorgung in eine Klinik transportiert. Am Fahrzeug liefen größere Mengen an Betriebsstoffen aus, ca. 300 Liter Dieselkraftstoff konnte durch die Feuerwehr noch aus den Tanks des Fahrzeugs gepumpt und aufgefangen werden. Die Kolleginnen und Kollegen des THW OV Fürstenfeldbruck trugen im weiteren Verlauf des Einsatzes mit Öl verunreinigtes Erdreich ab und unterstützen beim Ausleuchten und Bergen an der Einsatzstelle. Gegen 05.00 Uhr heute Morgen, pünktlich zum Ende der Ausgangssperre, konnte die Autobahn in Richtung München wieder für den Verkehr freigegeben werden. Aufgrund der langen Einsatzdauer und der kalten Witterung waren Kräfte des Betreuungszuges des Malteser Hilfsdienstes vor Ort und versorgten die Einsatzkräfte mit Heißgetränken, was dankend angenommen wurde.

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